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Die drei Anatomien

Die drei Anatomien
Anlässlich des 10. Jahrestages von Emilies Tod teilt Ellen die Geschmäcker und Perspektiven von Continuum .

Continuum ist und war schon immer eine Untersuchung: Es gibt kein Ziel oder definiertes Protokoll. Es gibt jedoch Prinzipien, die man verstehen und in die eigene Praxis einbeziehen sollte, wie die Vermeidung von wiederkehrenden Mustern, offene Aufmerksamkeit, Freude als Wegweiser, die Bedeutung der Selbstbezüglichkeit. Wir beschwören den "Geist des Wassers" und sind immer daran interessiert und neugierig, was dabei herauskommt. Wie Emilie sagen würde: "Wir weichen die Hemmnisse auf, um Milliarden von Jahren planetarischer Intelligenz einzuladen, sich zu manifestieren. Die Angst geht einen Schritt zurück."

Each dive is different. Emilie rarely, if ever, taught the same material the same way. Her inquiring mind infused the work with innovation, while continually returning to and expanding on basic questions. A Continuum inquiry can move between tracking a specific sensation in the body to the existential questions of What are we? and How can we become more of what we are? Emilie deeply valued and always championed the individual’s experience. Thus, the ever-evolving body of this work has been, and continues to be, deeply influenced and informed by the experiences of its devoted practitioners and teachers.

Am 14. April 2024 jährt sich der Todestag von Emilie zum 10. Mal. Es ist interessant, auf die letzten 10 Jahre von Emilies Leben (2004-2014) zurückzublicken, als so viele fortlaufende Gedanken, Atemzüge, Klänge und übergreifende Konzepte zusammen mit der Veröffentlichung ihres Buches Life on Land entstanden. Hier sind einige Beispiele, die einen guten Eindruck von dem Gebiet vermitteln, das vor 10 bis 20 Jahren erforscht wurde, das ein integraler Bestandteil von Continuum wurde und das es wert ist, heute wieder mit frischem Blick erforscht zu werden.

The Blurs & Intervals

The Blurs are guttural, indistinct sounds that originate at the back of the throat or in the chest, the same place as the Tibetan tri-chordal chanting. The closest description of them would be ET’s voice in Spielberg’s classic. Emilie said that they “undifferentiate” or “deconstruct” muscle fiber, which gets excessively patterned in the throat from talking. She called them “unshaped sound.” Doing the Blurs connects you to what Emilie would call the pre-associative brain.

Die Zeit zwischen den einzelnen Unschärfen wird als Intervall bezeichnet. Ein Intervall zu bewohnen ist vergleichbar mit dem Beobachten von Rauch, der sich auflöst. Dieses aktive Warten und passive Beobachten der Zeit zwischen den Flecken hilft, die Geschicklichkeit unseres Gehirns zu entwickeln.

Puffed O’s & Involutions

The Puffed O’s are made by making an O sound while keeping one’s lips closed, so that one’s cheeks puff out. They create an active vibration in the fluid in our system. The Involutions are a visualization of squiggly lines at a specific place in the body, while sounding the Puffed O’s. This is an example of a potent combining of sound, intention & visualization, that, in this case, can burrow through tissue. The result is an experience of that area being opened, lightened, and aired or cleaned out.

Die drei Anatomien

This is a concept that distinguishes between three states of consciousness that are expressed by three different qualities, form, function, and speed of movement. With experience, one can move among these throughout a dive, further enriching the experience.

Wir befinden uns in der Kulturellen Anatomie, wenn wir, wie Emilie sagt: "Holz holen, Wasser tragen". Das ist unsere lineare, tägliche Bewegung, mit der jeder sein Leben lebt. Die kulturelle Anatomie ist notwendig, um "vor Tigern wegzulaufen und Toyotas zu kaufen".

Die Bewegung in der Primordialen Anatomie ist viel langsamer und wird durch den wellenförmigen, nässenden Fluss von Amöben oder Schlangen charakterisiert. Das ist nichts, was wir Menschen normalerweise tun, denn es gibt keinen äußeren Grund dafür. Im Idealfall wird unser gesamter Körper köstlich fließend - sowohl in der inneren Empfindung als auch in der tatsächlichen Bewegung.

Die kosmische Anatomie bewohnt einen Bereich, in dem man sich noch langsamer und mit viel Schwebezustand bewegt. Wenn man sich darin befindet, hat man das Gefühl, dass der eigene Körper zerstreut und schwerelos ist, verbunden mit einem viel größeren Kontext, daher "kosmisch".

Wie Emile in Life on Land schreibt: "Je nachdem, was im Moment notwendig ist, können wir unsere Struktur, unser Denken und unser Gewebe gleichzeitig verändern, um die Welt, die wir bewohnen, und folglich auch die Welt, die wir erschaffen, zu bereichern... Das 'Ich' der kulturellen Anatomie verwandelt sich in das 'Wir' der ursprünglichen Anatomie und wird schließlich zum allumfassenden 'Feldbewusstsein' der kosmischen Anatomie."

Es gibt noch so viel zu entdecken. Es gibt noch so viel zu lernen. Möge es immer so sein.

Ellen Cohen
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